Kundenstimmen zu MOVE

 

 

 

 

 

 

 

 

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Yasmin, Jahrgang 57, berichtet:
Für mich war das Rauchen vor allem eine Konzentrationshilfe und eine Art Hobby, das ich in geselliger Runde gerne pflegte. Zudem war und ist es in meinem Beruf als Journalist auch ein weit verbreitetes Laster. Viele meiner Kollegen, die ich nach meinem Absprung aus der Sucht auf ihre schlechte Angewohnheit anspreche, sagen, sie könnten es sich gar nicht vorstellen nicht zu rauchen. Und wenn ich mich recht erinnere, war es bei eigentlich genauso.

Deswegen hatten mir meine ersten Entwöhnungsversuche ohne MoVe – und das waren einige – auch echten Stress bereitet. Ich war mürrisch, manchmal unausstehlich und hatte viele Streitereien mit meinem Mann. Ich kann mich noch an sein ratloses Gesicht erinnern, wenn ich mal wieder knurrend durch die Wohnung stapfte. Ich denke, die Reibereien mit den Menschen aus meinem Umfeld haben meine Motivation so sehr geschwächt, dass ich immer wieder aufgegeben hatte.

Mit MoVe hatten es alle Beteiligten viel leichter. Ich wusste, dass mürrische Phasen zu meinem Weg dazugehören würden, meine Freunde und Kollegen wussten es natürlich auch – von mir. Ich hatte sie vorbereitet J. Die Liste mit Standardsituationen, die mich zur schieren Weißglut brachten, wurde zwar in der ersten Zeit immer länger. Aber immerhin erlebte ich keine bösen Überraschungen mehr, sondern konnte mir alles erklären. Genauso war die Liste mit Ersatzhandlungen ein echter Segen für mich, weil ich nicht so viel nachdenken musste, was ich denn in den schweren Momenten tun sollte. Und ich habe sogar auf meine alten Tage mit dem Yoga angefangen, wie es mir mein persönliches MoVe-Programm vorgeschlagen hatte. Mein „inneres Ohr“ für meine Gefühle wurde dadurch immer schärfer. Das hat mir enorm geholfen.

Lukas, Jahrgang 1981, berichtet:
Ich wäre nie auf die Idee gekommen, meine Kumpels zum Aufhören zu überreden. Ich war eigentlich noch nicht einmal so richtig auf die Idee gekommen, selbst mit dem Rauchen aufzuhören. Aber dann hatte mir ein Ex-Schulkollege den Link zu MoVe gemailt und ich dachte: „Warum nicht. Probiers aus.“ Hab ich gemacht. Den Test fand ich interessant, die Auswertung hat mich mit den vielen stimmigen Details überrascht, aber die Anleitungen fand ich erst mal albern.

„OK“, dachte ich, „so viele Zigaretten hättest du dir von dem Geld auch nicht kaufen können“. Also hab ich das PDF meinem Kumpel zurückgemailt mit dem Vermerk „Schwachsinn!!!“. Der rief mich am nächsten Tag aber an und sagte: „Das ist doch genau dein Ding. Gründest einfach ein Entzugsteam!“

Der Gedanke gefiel mir dann doch irgendwie. Ich hatte die Stelle in den Anleitungen beim ersten Mal auch irgendwie überlesen. Aber gesagt, getan. Zwei Kameraden aus Fußballmannschaft warn gleich dabei. Einer viel dann leider aus, weil in seinem Feedback herauskam, dass er sich alleine durchbeißen muss. Aber zusammen mit dem zweiten Kandidaten hab ich es dann durchgezogen. Der ausgefallene dritte Mann hat es sogar noch schneller geschafft als ich. Mein Entzugs-Teamkollege hat aber länger gebraucht J!

Helen, Jahrgang 1971, berichtet:
Mir war klar, dass Durchhalten nicht zu meinen größten Stärken zählt. Deswegen kostete es mich immer wieder Überwindung, die Anleitungen von MoVe genau zu befolgen. Ich hatte auch einen Rückfall und rauchte nach 8-wöchiger Pause wieder für fast 6 Monate. Ausgerechnet im Winter. Ich war ständig erkältet und hasste das Herumgestehe auf dem Parkplatz vorm Büro. Zum Glück bekam ich meine Testauswertung und die Maßnahmen beim Frühjahrsputz wieder in die Finger und las zufällig einen der letzte Sätze.

Da stand, dass ich mich von einem Rückfall nicht entmutigen lassen sollte und stattdessen überlegen, was ich daraus lernen konnte. Ich dachte unwillkürlich an meine erste Ehe. Wenn ich nach der Trennung nie wieder geheiratet hätte – das kann ich mir gar nicht vorstellen, wie mein Leben jetzt aussähe. Einsam vermutlich. Jedenfalls hab ich mich auch daran erinnert, dass ich nur durch harte Arbeit wieder an einen Punkt gekommen war, da ich eine persönliche Bindung in dem starken Maße zulassen konnte. Damals hatte ich einen Psychologen konsultiert und es hat mich knapp zwei Jahre meines Lebens gekostet. „Aber es hatte sich doch gelohnt“, dachte ich in dem Moment.

Also hab ich MoVe einfach von vorn angefangen und irgendwie hab ich mich durchgequält. Ich denke, dass es andere Raucher sehr viel schneller als ich schaffen können. Es hat zwar keine zwei Jahre gedauert, bis ich die ersten Tage erlebte, in denen ich nicht mehr ans Rauchen denken musste – zum Glück! Aber es war bestimmt ein Vierteljahr. Das verrückte ist: Mit MoVe hatte ich das erste Mal angefangen, mir Prio-Listen aufzuschreiben und Tagesplanungen zu erstellen. Das mache ich heute noch, weil ich merke, dass es mir im Beruf viel bringt.

Thomas, Jahrgang 1977, berichtet:
Ich dachte, dass ich vor allem aus gesundheitlichen Gründen mit dem Rauchen aufhören wollte und war auf der Suche nach dem besten Weg zum Nichtraucher-Dasein. Dann brachte mich die MOVE-Methode aus Test zusammen mit dem Feedback darauf, mein Motiv zu hinterfragen. Warum will ich aufhören, fragte ich mich immer wieder. Im ersten Moment hatte ich vor allem Bilder von meiner Familie im Kopf. Ich sah meinen Sohn und meine Frau. Dann dachte ich an einen Kollegen, der den Schritt zum Nichtraucher bereits vor Monaten gewagt hatte und gescheitert war.

Mir wurde klar, dass mein Wunsch, das Rauchen aufzugeben, viel mit den Menschen in meinem Umfeld zu tun hatte. Mit 33 Jahren war ich ja auch nicht wirklich in einem Alter, in dem man als normaler Raucher bereits ernste gesundheitliche Einschränkungen spürt. Nach vielleicht zwei oder drei Tagen konnte ich den eigentlichen Wunsch hinter meinem Vorhaben schon genauer fassen: Ich wollte für meine Familie da sein. Ich wollte nicht mehr wertvolle Zeit vertrödeln. Ich hatte keine Lust mehr, in Regen und Kälte aus dem Büro zu hetzen – nur, um nach der Raucherpause wieder an den Schreibtisch zurückzueilen. „Raucherpause“ – heute klingt das Wort für mich wie ein schlechter Witz.

Jedenfalls hatte ich nach knapp einer Woche die tatsächlichen Wünsche relativ konkret aufgeschrieben. Das waren:

  • Besseres Familienleben (ich wollte einfach nicht mehr einmal pro Stunde aus dem Geschehen gerissen werden),
  • Freiheit im Sinne von Unabhängigkeit und Flexibilität, Geld sparen, Gesundheit (auch die der Menschen in meiner Umgebung),
  • das gute Gefühl es geschafft zu haben,
  • nicht der letzte Raucher in meinem Freundeskreis sein,
  • mehr Zeit für mich,
  • freie Energie für Sport und Kreatives,
  • ein Ende der Ermahnungen meiner Eltern (die, als ich noch rauchte, mich immer wieder wie ihren kleinen Sohn behandelten – natürlich mit dem Zusatz „wir meinen es doch nur gut“) und einige Wünsche mehr, an die ich mich gar nicht mehr so genau erinnere.

An die Top-3-Wünsche kann ich mich hingegen noch sehr gut erinnern. Familienleben, Unabhängigkeit und das Verschwinden des vernünftigen Zeigefingers der Eltern waren das. Gesundheit und Geld waren und sind mir wichtig - damit hängt ja auch irgendwie alles zusammen. Aber erst die konkreten Wünsche haben mich merklich besser motiviert. Ich bin heute froh, dass ich das MoVe-Programm strickt durchgezogen habe, sonst hätte ich meine Motivation nicht so steigern können. Ich weiß noch, dass mir das akribische Ausfüllen der Listen schwer fiel. Aber im Nachhinein bin ich wirklich froh!